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Aurania Resources Ein Buch aus dem Vatikan führte zu den verlorenen Goldstädten

DR. KEITH BARRON; Bild: VPC

2017 wählte Ekuador einen neuen Präsidenten. Mit dem Regierungswechsel wurde das Land für Rohstoffunternehmen wieder attraktiv. Im Deriva-Interview erzählt Keith Barron, CEO von Aurania Resources, seine filmreife Story und spricht über das Potenzial seines ekuadorianischen Mega-Projektes. Wer weiß, vielleicht hat er ein neues „Fruta del Norte“-Vorkommen in der Pipeline – Anleger sollten das Projekt jedenfalls im Auge behalten.

Herr Barron, worum geht es bei Aurania?

Dr. Keith Barron: Der Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Land des Goldes“. Es ist wirklich schwierig, diese großartige Story in knappen Worten zusammenzufassen. Wir besitzen in Ekuador riesige Flächen Land – rund 2000 Quadratkilometer. Seit zwei Jahren sind wir dort auf der Suche nach Gold und weiteren Rohstoffen. Nun sind wir auf einer Fläche von 22 Kilometern auf ein mögliches gigantisches Kupfervorkommen gestoßen. Der Fund hat für uns große Bedeutung und wir müssen unsere Strategie nun neu justieren. Wir werden natürlich weiterhin Gold suchen, aber im nächsten Monat kümmern wir uns auch um Bohrungen in die Kupferentdeckungen.

Woher kommt überhaupt Ihr Interesse für Edelmetalle und Mineralien?

Barron: Ich bin bereits seit 35 JahrenGeologe und habe einen Doktortitel auf diesem Gebiet. Ich beschäftige mich schon mein ganzes Leben mit Mineralien und Ekuador ist bereits das 19. Land in dem ich sowohl lebe als auch arbeite.

Wie kam es zu Ihrem Engagement in Ekuador?

Barron: Ekuador habe ich das erste Mal im Jahr 1998 besucht. Ich wollte damals eigentlich nur meine Spanischkenntnisse verbessern. Mein Aufenthalt in Ekuador führte dazu, dass ich zunächst eine eigene Firma gründete und 2006 einen massiven Goldfund machte. Zwei Jahre später verkaufte ich diese Firma und wandte mich neuen Projekten zu. Mein Partner war ein Geschichtsprofessor, der mir bei der Suche nach alten Goldminen aus der Zeit der spanischen Konquistadoren half. Gemeinsam unternahmen wir viele Reisen zu Archiven mit Dokumenten aus dieser Zeit. Am hilfreichsten war für uns ein Buch aus dem Jahr 1628, das wir im Vatikan entdeckten. Darin fanden sich detaillierte Beschreibungen, wie man zu den verlorenen Städten in Ekuador kommt. Als dann der magische Tag kam, an dem das Bohren in Ekuador wieder zugelassen wurde, standen wir bereit und sicherten uns die Rechte für ein riesige Gebiet.

Sind Sie der einzige in der Branche, der diese historische Methodik verwendet?

Barron: In Ekuador sind wir sicherlich die einzigen. Es gibt aber eine andere Firma, die in der nubischen Wüste in Ägypten nach Goldvorkommen aus der Zeit der Königin von Saba sucht und die auch erfolgreich ist. Daher ist das, was ich mache, nicht wirklich einzigartig.

Was planen Sie im nächsten Jahr?

Barron: In den nächsten Monaten werden wir zunächst den Vorstand umstrukturieren. Es gab ja hier vor kurzem schon einen Wechsel des Finanzvorstands. Es geht jetzt aber um große Herausforderungen. Daher werden wir einige Schwergewichte in den Vorstand holen.

Wieviele Aktien von Aurania gehören Ihnen?

Barron: Mir gehören 54 Prozent der Company. Daher fühle ich mich ja auch den Interessen der Aktionäre so verbunden. Denn es ist doch ganz einfach: Wenn die Aktionäre kein Geld verdienen, verdiene ich auch keines. Deswegen können Sie sich darauf verlassen, dass ich alles daran setzen werde, dass alle mit Aurania Geld verdienen werden!

Dr. Keith Barron ist derzeit Präsident und CEO von Aurania Resources Ltd. Auf der PDAC-Konferenz im März 2008 wurde er für seine Rolle bei der Entdeckung der Goldlagerstätte Fruta del Norte zum Northern Miner’s Mining Man of the Year 2008 gewählt. Er hat einen Doktortitel in Geologie von der University of Western Ontario und einen BSc. (Hons) in Geologie von der University of Toronto.

 

Siehe dazu auch TV-Interviews unter: www.resource-capital.ch

Weitere Infos unter:www.aurania.com

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