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Für nahezu alle Eventualitäten gerüstet

Foto: ShadeON / iStock

Die deutsche Wirtschaft ist guten Mutes ins neue Jahr gestartet. Viele Auftragsbücher sind voll und zudem treiben Investitionen seitens der Unternehmen die Konjunkturmaschinerie hierzulande weiter an. Die gute Stimmung schlägt sich auch auf dem Aktienparkett nieder.

Viele Experten vertreten die Meinung, dass der laufenden Hausse, die ins neunte Jahr geht, nicht so bald die Puste ausgehen wird. Dennoch sollten Anleger im Zweifel künftig etwas wachsamer an direkte Kapitalmarkt-Investments herangehen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Diese Lücke könnten strukturierte Wertpapiere in ihrer Gesamtheit schließen helfen, da sie für jede Markterwartung das passende Produkt zur Verfügung stellen. Nicht ganz grundlos schaut die Zertifikate-Branche durchaus optimistisch auf die kommenden Monate.

Die nächste Runde

Freudige Nachrichten gab es zum Jahresstart. Die zentrale Botschaft von Börsianern und Volkswirtschaftlern an Privatanleger lautet, dass der Aufschwung in die nächste Runde geht. Ein Blick in die Statistiken der Deutschen Bundesbank zeigt, dass das Gesamtvermögen der Bundesbürger auch im abgelaufenen Jahr wieder gestiegen ist. Demnach haben die Deutschen insgesamt rund 5,8 Billionen Euro auf der hohen Kante. Trotz dieser Wertbestände muss etwas Wasser in den Wein gegossen werden. Die Vermögen in Bargeld und Sichteinlagen erhöhen sich weiter. Somit hätte der Anstieg noch stärker ausfallen können, wäre die Mehrheit der Deutschen bei ihrer Geldanlage etwas offensiver. Denn am großen Gesamtszenario – Niedrigzinsen in Euroland und gedämpfte Inflationserwartungen – hat sich wenig geändert. Und am Horizont ist kein Wechsel in der Geldpolitik zu erahnen. Eine Option, sozusagen als Einstieg in kapitalmarktnahe Finanzprodukte, ist beispielsweise die Palette an angebotenen und sehr stark nachgefragten Teilschutz-Zertifikaten innerhalb der Portfolioallokation.

 

Große Erwartungen

Vor diesem Hintergrund ist es nicht erstaunlich, dass die Zertifikate-Anbieter hinsichtlich ihrer Geschäftsaussichten für das neue Jahr überwiegend guter Dinge sind. Zumindest lässt sich die jüngste Emittenten-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands bei 20 Produzenten strukturierter Wertpapiere so interpretieren.

Im Einzelnen gehen 40 Prozent der Emittenten für das erste Halbjahr 2018 von einer besseren Geschäftsentwicklung aus. Knapp die Hälfte erwartet ein gleichbleibendes Geschäft. Lediglich 15 Prozent sind der Meinung, dass es sich zukünftig verschlechtern wird. Das lässt sich mitunter auch mit den Merkmalen von Zertifikaten und Hebelprodukten erklären. Ihr Einsatz kann lohnend sein, um etwa am Seitwärtsmarkt überdurchschnittlich profitieren zu können, oder auch um sich mit einer Absicherung gegen Kursverluste abzusichern. Da sich die Mehrheit der Emittenten optimistisch für die Absatzchancen am Zertifikatemarkt zeigt, interessiert die Frage, welche Produktkategorien für das positive Momentum verantwortlich sein dürften. Auch hier fallen die Antworten eindeutig aus. Sogar noch zentrierter als im Vorjahr. 70 Prozent der Befragten glauben, dass Express-Strukturen die größten Zuwächse in 2018 erfahren dürften. Bei der letztjährigen Umfrage waren es „nur“ 40 Prozent, die für diese Produktkategorie votierten. Immerhin noch jeder fünfte Emittent traut den Index-Zertifikaten die höchste Zuwachsrate zu; ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr. 10 Prozent spricht sich hingegen für Bonus-Papiere aus – das entspricht dem Prozentanteil aus dem Vorjahr.

Attraktive Renditechancen

Dieses Ergebnis zeigt mitunter, dass in Zeiten niedriger Zinsen und vergleichsweise erhöhter Aktienmarktstände Teilschutz-Papiere attraktive Renditechancen in Kombination mit einem Sicherheitspuffer gegen Kursverluste des Basiswerts und einer überschaubaren Laufzeit bieten. Man könnte es auch als eine Art Teilkasko-Versicherung bezeichnen. Dabei sind Teilschutz-Zertifikate schon lange attraktiv, mussten aber von vielen Investoren erst wieder neu entdeckt werden. Vereinten beispielsweise Aktienanleihen, Express-Zertifikate und Bonus-Papiere im Januar 2014 noch insgesamt ein Volumen von 12,9 Mrd. Euro (bei einem Gesamtvolumen des Zertifikatemarkts von 90,7 Mrd. Euro), so lag das in diese Produktkategorien investierte Volumen im Oktober 2017 bei 25,1 Mrd. Euro (Gesamtvolumen des Zertifikatemarkts von 70,7 Mrd. Euro). Somit waren mehr als ein Drittel aller im Gesamtmarkt investierten Gelder zu diesem Zeitpunkt in eine dieser drei Zertifikatekategorien allokiert. Dabei ist insbesondere der prozentuale Anstieg der Volumina bei Express-Strukturen in den letzten drei Jahren mehr als bemerkenswert.

Auf der anderen Seite haben strukturierte Wertpapiere mit vollständigem Kapitalschutz im abgelaufenen Jahr ihren Abwärtstrend gestoppt. Das in sie investierte Volumen belief sich per Ende Oktober 2017 auf 36,6 Prozent des Gesamtvolumens. Insbesondere die in Strukturierte Anleihen investierten Gelder sind im Jahresverlauf 2017 stetig gewachsen.

Verbesserung des Verbraucherschutzes

Auch in einem weiteren Punkt sind die Ergebnisse der aktuellen Emittentenumfrage doch sehr eindeutig. Gefragt nach dem möglichen Aufwand für die Regulierung von Zertifikaten, geben immerhin 40 Prozent der Befragten an, dass sie mit einem hierfür weiterhin zunehmenden Einsatz im Vergleich zum Vorjahr rechnen. Ebenfalls 40 Prozent gehen von einem gleichbleibenden Regulierungsaufwand aus. In der Summe sagen dementsprechend 80 Prozent, dass sich der Aufwand in 2018 für Regulierungsbestrebungen nicht reduzieren wird.

Zum Jahresbeginn 2018 trat MiFID II in Kraft: ein komplexes, umfassendes Regelwerk, das sich die Verbesserung des Verbraucherschutzes auf die Fahnen geschrieben hat. Infolgedessen soll auch die Transparenz der Finanzprodukte für den Anleger erhöht werden. So erhält der Anleger beispielsweise am Ende eines Kalenderjahres dann eine Aufstellung aller Kosten, die im Zusammenhang mit seinem Portfolio im Jahr tatsächlich angefallen sind. Diese Transparenz geht folglich weit über die bisherigen Regelungen hinaus. Nimmt der Investor ferner telefonisch einen Berater zur Hilfe, dann wird das Gespräch aufgezeichnet und mindestens sechs Jahre archiviert. Dies sind zweifellos bemerkenswerte Veränderungen. Insofern ist die Frage nicht ganz unberechtigt, ob weitere Regulierungen und Richtlinien darüber hinaus wirklich noch einen spürbaren Mehrwert für die Anlegerschaft bringen. Hier sind Konsistenz und die Überprüfung des bisher Erreichten erforderlich. Sonst ächzt die gesamte Branche zu sehr unter den Vorschriften und die Anleger ihrerseits schrecken eher vor der Beratungsdienstleistung zurück.

Produktlösungen für jedes Szenario

Politische Börsen hatten wieder einmal kurze Beine. Das wurde im abgelaufenen Jahr eindrucksvoll bestätigt. Vielmehr sind es die Notenbanker, die über das Wohl und Wehe am Kapitalmarkt entscheiden. Und insofern könnten jene Recht behalten, die eine nachhaltige Trendwende an den Finanzmärkten derzeit noch nicht sehen. Mitunter dürfte aber wohl die Volatilität zunehmen. Gleichwohl finden Anleger, die sich beherzt im Zertifikate-Universum umschauen, Produktlösungen für jedes Szenario passend zu ihrem jeweiligen Depot. Dennoch muss sich der Optimismus der Zertifikate-Emittenten für das Geschäftsjahr 2018 erst noch auf Anleger und Märkte übertragen.

LARS BRANDAU (50) ist seit Gründung des Deutschen Derivate Verbands (DDV) dessen Geschäftsführer und vertritt den DDV auch in den Arbeitsgruppen des europäischen Dachverbands EUSIPA. Der studierte Germanist und Politologe gilt als ausgewiesener Kommunikationsprofi. Zuvor war er unter anderem in verschiedenen leitenden Funktionen beim Nachrichtensender n-tv tätig, zuletzt als Chefmoderator. In dieser Zeit berichtete er als Reporter aus Kriegs- und Krisengebieten, kommentierte zahlreiche Landtags- und Bundestagswahlen und moderierte drei Jahre lang die Telebörse.

Lars Brandau

Geschäftsführer, Deutschen Derivate Verbands (DDV)

Aufgaben und Ziele des DDV

Der Deutsche Derivate Verband (DDV) ist die Branchenvertretung der 15 führenden Emittenten derivativer Wertpapiere in Deutschland, die mehr als 90 Prozent des deutschen Zertifikatemarkts
repräsentieren. Darüber hinaus unterstützen weitere 12 Fördermitglieder die Arbeit des Branchenverbands. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 erarbeitet der DDV verbindliche Standards für die Industrie. Zu den primären Zielen des DDV zählen auch die Bildung und Aufklärungsarbeit. Strukturierte Produkte werden einer breiteren Öffentlichkeit näher gebracht, unter anderem auf der Webseite des Verbands.

www.derivateverband.de

Foto: ShadeON / iStock

Die deutsche Wirtschaft ist guten Mutes ins neue Jahr gestartet. Viele Auftragsbücher sind voll und zudem treiben Investitionen seitens der Unternehmen die Konjunkturmaschinerie hierzulande weiter an. Die gute Stimmung schlägt sich auch auf dem Aktienparkett nieder.

Viele Experten vertreten die Meinung, dass der laufenden Hausse, die ins neunte Jahr geht, nicht so bald die Puste ausgehen wird. Dennoch sollten Anleger im Zweifel künftig etwas wachsamer an direkte Kapitalmarkt-Investments herangehen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Diese Lücke könnten strukturierte Wertpapiere in ihrer Gesamtheit schließen helfen, da sie für jede Markterwartung das passende Produkt zur Verfügung stellen. Nicht ganz grundlos schaut die Zertifikate-Branche durchaus optimistisch auf die kommenden Monate.

Die nächste Runde

Freudige Nachrichten gab es zum Jahresstart. Die zentrale Botschaft von Börsianern und Volkswirtschaftlern an Privatanleger lautet, dass der Aufschwung in die nächste Runde geht. Ein Blick in die Statistiken der Deutschen Bundesbank zeigt, dass das Gesamtvermögen der Bundesbürger auch im abgelaufenen Jahr wieder gestiegen ist. Demnach haben die Deutschen insgesamt rund 5,8 Billionen Euro auf der hohen Kante. Trotz dieser Wertbestände muss etwas Wasser in den Wein gegossen werden. Die Vermögen in Bargeld und Sichteinlagen erhöhen sich weiter. Somit hätte der Anstieg noch stärker ausfallen können, wäre die Mehrheit der Deutschen bei ihrer Geldanlage etwas offensiver. Denn am großen Gesamtszenario – Niedrigzinsen in Euroland und gedämpfte Inflationserwartungen – hat sich wenig geändert. Und am Horizont ist kein Wechsel in der Geldpolitik zu erahnen. Eine Option, sozusagen als Einstieg in kapitalmarktnahe Finanzprodukte, ist beispielsweise die Palette an angebotenen und sehr stark nachgefragten Teilschutz-Zertifikaten innerhalb der Portfolioallokation.

 

Große Erwartungen

Vor diesem Hintergrund ist es nicht erstaunlich, dass die Zertifikate-Anbieter hinsichtlich ihrer Geschäftsaussichten für das neue Jahr überwiegend guter Dinge sind. Zumindest lässt sich die jüngste Emittenten-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands bei 20 Produzenten strukturierter Wertpapiere so interpretieren.

Im Einzelnen gehen 40 Prozent der Emittenten für das erste Halbjahr 2018 von einer besseren Geschäftsentwicklung aus. Knapp die Hälfte erwartet ein gleichbleibendes Geschäft. Lediglich 15 Prozent sind der Meinung, dass es sich zukünftig verschlechtern wird. Das lässt sich mitunter auch mit den Merkmalen von Zertifikaten und Hebelprodukten erklären. Ihr Einsatz kann lohnend sein, um etwa am Seitwärtsmarkt überdurchschnittlich profitieren zu können, oder auch um sich mit einer Absicherung gegen Kursverluste abzusichern. Da sich die Mehrheit der Emittenten optimistisch für die Absatzchancen am Zertifikatemarkt zeigt, interessiert die Frage, welche Produktkategorien für das positive Momentum verantwortlich sein dürften. Auch hier fallen die Antworten eindeutig aus. Sogar noch zentrierter als im Vorjahr. 70 Prozent der Befragten glauben, dass Express-Strukturen die größten Zuwächse in 2018 erfahren dürften. Bei der letztjährigen Umfrage waren es „nur“ 40 Prozent, die für diese Produktkategorie votierten. Immerhin noch jeder fünfte Emittent traut den Index-Zertifikaten die höchste Zuwachsrate zu; ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr. 10 Prozent spricht sich hingegen für Bonus-Papiere aus – das entspricht dem Prozentanteil aus dem Vorjahr.

Attraktive Renditechancen

Dieses Ergebnis zeigt mitunter, dass in Zeiten niedriger Zinsen und vergleichsweise erhöhter Aktienmarktstände Teilschutz-Papiere attraktive Renditechancen in Kombination mit einem Sicherheitspuffer gegen Kursverluste des Basiswerts und einer überschaubaren Laufzeit bieten. Man könnte es auch als eine Art Teilkasko-Versicherung bezeichnen. Dabei sind Teilschutz-Zertifikate schon lange attraktiv, mussten aber von vielen Investoren erst wieder neu entdeckt werden. Vereinten beispielsweise Aktienanleihen, Express-Zertifikate und Bonus-Papiere im Januar 2014 noch insgesamt ein Volumen von 12,9 Mrd. Euro (bei einem Gesamtvolumen des Zertifikatemarkts von 90,7 Mrd. Euro), so lag das in diese Produktkategorien investierte Volumen im Oktober 2017 bei 25,1 Mrd. Euro (Gesamtvolumen des Zertifikatemarkts von 70,7 Mrd. Euro). Somit waren mehr als ein Drittel aller im Gesamtmarkt investierten Gelder zu diesem Zeitpunkt in eine dieser drei Zertifikatekategorien allokiert. Dabei ist insbesondere der prozentuale Anstieg der Volumina bei Express-Strukturen in den letzten drei Jahren mehr als bemerkenswert.

Auf der anderen Seite haben strukturierte Wertpapiere mit vollständigem Kapitalschutz im abgelaufenen Jahr ihren Abwärtstrend gestoppt. Das in sie investierte Volumen belief sich per Ende Oktober 2017 auf 36,6 Prozent des Gesamtvolumens. Insbesondere die in Strukturierte Anleihen investierten Gelder sind im Jahresverlauf 2017 stetig gewachsen.

Verbesserung des Verbraucherschutzes

Auch in einem weiteren Punkt sind die Ergebnisse der aktuellen Emittentenumfrage doch sehr eindeutig. Gefragt nach dem möglichen Aufwand für die Regulierung von Zertifikaten, geben immerhin 40 Prozent der Befragten an, dass sie mit einem hierfür weiterhin zunehmenden Einsatz im Vergleich zum Vorjahr rechnen. Ebenfalls 40 Prozent gehen von einem gleichbleibenden Regulierungsaufwand aus. In der Summe sagen dementsprechend 80 Prozent, dass sich der Aufwand in 2018 für Regulierungsbestrebungen nicht reduzieren wird.

Zum Jahresbeginn 2018 trat MiFID II in Kraft: ein komplexes, umfassendes Regelwerk, das sich die Verbesserung des Verbraucherschutzes auf die Fahnen geschrieben hat. Infolgedessen soll auch die Transparenz der Finanzprodukte für den Anleger erhöht werden. So erhält der Anleger beispielsweise am Ende eines Kalenderjahres dann eine Aufstellung aller Kosten, die im Zusammenhang mit seinem Portfolio im Jahr tatsächlich angefallen sind. Diese Transparenz geht folglich weit über die bisherigen Regelungen hinaus. Nimmt der Investor ferner telefonisch einen Berater zur Hilfe, dann wird das Gespräch aufgezeichnet und mindestens sechs Jahre archiviert. Dies sind zweifellos bemerkenswerte Veränderungen. Insofern ist die Frage nicht ganz unberechtigt, ob weitere Regulierungen und Richtlinien darüber hinaus wirklich noch einen spürbaren Mehrwert für die Anlegerschaft bringen. Hier sind Konsistenz und die Überprüfung des bisher Erreichten erforderlich. Sonst ächzt die gesamte Branche zu sehr unter den Vorschriften und die Anleger ihrerseits schrecken eher vor der Beratungsdienstleistung zurück.

Produktlösungen für jedes Szenario

Politische Börsen hatten wieder einmal kurze Beine. Das wurde im abgelaufenen Jahr eindrucksvoll bestätigt. Vielmehr sind es die Notenbanker, die über das Wohl und Wehe am Kapitalmarkt entscheiden. Und insofern könnten jene Recht behalten, die eine nachhaltige Trendwende an den Finanzmärkten derzeit noch nicht sehen. Mitunter dürfte aber wohl die Volatilität zunehmen. Gleichwohl finden Anleger, die sich beherzt im Zertifikate-Universum umschauen, Produktlösungen für jedes Szenario passend zu ihrem jeweiligen Depot. Dennoch muss sich der Optimismus der Zertifikate-Emittenten für das Geschäftsjahr 2018 erst noch auf Anleger und Märkte übertragen.

LARS BRANDAU (50) ist seit Gründung des Deutschen Derivate Verbands (DDV) dessen Geschäftsführer und vertritt den DDV auch in den Arbeitsgruppen des europäischen Dachverbands EUSIPA. Der studierte Germanist und Politologe gilt als ausgewiesener Kommunikationsprofi. Zuvor war er unter anderem in verschiedenen leitenden Funktionen beim Nachrichtensender n-tv tätig, zuletzt als Chefmoderator. In dieser Zeit berichtete er als Reporter aus Kriegs- und Krisengebieten, kommentierte zahlreiche Landtags- und Bundestagswahlen und moderierte drei Jahre lang die Telebörse.

Lars Brandau

Geschäftsführer, Deutschen Derivate Verbands (DDV)

Aufgaben und Ziele des DDV

Der Deutsche Derivate Verband (DDV) ist die Branchenvertretung der 15 führenden Emittenten derivativer Wertpapiere in Deutschland, die mehr als 90 Prozent des deutschen Zertifikatemarkts
repräsentieren. Darüber hinaus unterstützen weitere 12 Fördermitglieder die Arbeit des Branchenverbands. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 erarbeitet der DDV verbindliche Standards für die Industrie. Zu den primären Zielen des DDV zählen auch die Bildung und Aufklärungsarbeit. Strukturierte Produkte werden einer breiteren Öffentlichkeit näher gebracht, unter anderem auf der Webseite des Verbands.

www.derivateverband.de