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2018 – Der Beginn eines neuen Rohstoff-Zeitalters

Foto: Altona Mining

E-Mobility, dezentrale Energiespeicherung, Energieerzeugung, Geopolitik und Dividenden als Ersatz für Zinsen werden zu einem neuen Goldrausch führen – Lithium, Kobalt, Nickel, Kupfer, Uran, Gold und Silber davon am meisten profitieren!

Der Beginn von Rohstoff-Zeitaltern wird immer mal wieder gerne ausgerufen, die Anleger dabei des Öfteren aber eines Besseren belehrt. Nun scheint es aber tatsächlich so weit zu sein, denn die Welt steht vor einem wahren Paradigmenwechsel. Eingeläutet von Elon Musk, einem exzentrischen Südafrikaner, der eine Vision hatte und diese vor allem auch in die Tat umzusetzen wusste: Die Vision von einer rein elektrischen Fortbewegung. Mit der Gründung von Tesla Motors 2003 löste Musk eine wahre Kettenreaktion aus, die dazu führte, dass viele Staaten, Unternehmen und auch Privatleute mittlerweile klar auf den Elektromotor als zukünftiges Antriebsmittel sowie entsprechende Energiespeicher-Systeme setzen.

Autohersteller (müssen) reagieren
Dies hat zur Folge, dass die großen Autohersteller nun endlich reagieren und ihre Modellpalette – anders als etwa in den 1980er Jahren, wo es schon einmal nach einem Durchbruch der E-Mobility aussah – rasch auf Elektroantriebe umstellen müssen. Insgesamt planen die führenden Autohersteller, allein ab 2025 mindestens 16 Millionen Elektrofahrzeuge pro Jahr herzustellen (zum Vergleich: 2017 waren es weltweit 1,7 Millionen). Ab 2030 ist mit jährlich 25 Millionen elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu rechnen, ab 2040 gar mit 60 Millionen Fahrzeugen pro Jahr. Allein Daimler will in den kommenden Jahren über 80 Milliarden Euro in die Elektromobilität investieren.
Lithium-Ionen-Akkus gelten als das Non-Plus-Ultra
Das Herzstück eines jeden Elektrofahrzeugs ist neben dem Motor der Energiespeicher, also ein wiederaufladbarer Akkumulator (kurz: Akku). Um langfristig wirtschaftlich betrieben zu werden, benötigen Elektrofahrzeuge, aber auch immer stärker aufkommende dezentrale Speicher – etwa für Photovoltaik- oder Windkraftanlagen – immer leistungsstärkere Akkus. Dabei hat sich der Lithium-Ionen-Akku mittlerweile als klarer Favorit herauskristallisiert. Wegen ihrer hohen Energiedichte liefern Lithium-Ionen-Akkus über den gesamten Entladezeitraum eine konstante Leistung und weisen keinen sogenannten Memory-Effekt auf, also einen sukzessiven Kapazitätsverlust bei langjähriger Benutzung beziehungsweise häufiger Teilentladung. Der Name „Lithium- Ionen-Akku“ ist dabei nur der Oberbegriff für eine ganze Reihe an möglichen chemischen Aufbauten, wie etwa den Lithium-Kobalt(dioxid)-Akku, den Lithium-Mangan(dioxid)-Akku und den Lithium-Eisenphosphat-Akku.
„Neue“ Metalle lösen bisherige Platzhirsche ab
An dieser Stelle beginnt nun ein komplett neues Rohstoff-Zeitalter, denn es findet eine Abkehr von bisherigen (automobilen) Rohstoff-Platzhirschen wie Rohöl, Erdgas, Platin und Palladium (Stichwort: Katalysator) hin zu neuen, bisher teilweise kaum beachteten Metallen wie Lithium, Kobalt, Nickel (allesamt Akku-Komponenten) und Kupfer (Weiterleitung/Infrastruktur) statt, die ihresgleichen sucht – mit all ihren Chancen und Problemen.
Angebotsdefizite bei Lithium, Kobalt, Nickel und Kupfer unvermeidlich

Denn weite Teile der durch E-Mobility und dezentrale Speichermöglichkeiten zu erwartenden Nachfrage nach oben genannten Metallen können mit den aktuellen Förderkapazitäten nicht einmal annähernd gedeckt werden.

Beispiel Lithium: Lag die Nachfrage nach Lithium im Jahr 2000 noch bei rund 65.000 Tonnen LCE (zur Vereinheitlichung spricht man dabei häufig von LCE, was für „lithium carbonate equivalent“, also Lithiumcarbonat-Äquivalent steht und eine allgemein gültige Umrechnungsgröße für alle Lithium-Verbindungen darstellt), waren es 2017 bereits 145.000 Tonnen LCE, die pro Jahr nachgefragt wurden. Bis 2025 rechnen Experten mit einem Anstieg der LCE-Nachfrage auf über 530.000 Tonnen pro Jahr. Dagegen betrug die weltweite Lithiumförderung 2015 nur rund 175.000 Tonnen LCE. Hauptprofiteure: Gesellschaften mit weit fortgeschrittenen Lithium-Projekten wie Millennial Lithium, Nemaska Lithium, Pure Energy Minerals oder die unter deutscher Leitung stehende RockTech Lithium.

Beispiel Kobalt: Während die Nachfrage im Jahr 2008 noch bei etwa 60.000 Tonnen lag, waren es 2017 bereits 125.000 Tonnen, die pro Jahr nachgefragt wurden. Bis 2025 rechnen Experten mit einem Anstieg der Kobalt-Nachfrage auf über 300.000 Tonnen pro Jahr. Dagegen lag die Jahresförderung in 2016 nur bei etwa 123.000 Tonnen. Hinzu kommt, dass etwa 80 % der Förderung aus Staaten wie dem Kongo, Sambia oder Madagaskar stammen, was bei den Zuständen in den dortigen Minen nicht gerade positiv auf das Prädikat „grün“ wirkt. Die kanadischen Entwickler First Cobalt und eCobalt Solutions sind der Konkurrenz mit Projekten in Kanada bzw. den USA schon eine Nasenspitze voraus.

Beispiel Nickel: Die weltweite Nickelnachfrage lag 2016 bei etwa 2,026 Millionen Tonnen und wird bis 2022 auf voraussichtlich 2,519 Millionen Tonnen steigen. Dahingehend betrug die weltweite Förderung 2016 lediglich 1,994 Millionen Tonnen, womit Nickel schon 2016 in ein Angebotsdefizit rutschte, welches sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird.

Beispiel Kupfer: Das rote Metall schwankt schon seit etwa 20 Jahren ständig zwischen Angebotsdefizit und -überschuss, ab 2018 erscheint eine sich öffnende Schere zwischen höherer Nachfrage und einem nahezu stagnierenden Angebot unausweichlich. Für 2022 prognostiziert etwa RBC Capital ein Angebotsdefizit von über 400.000 Tonnen! Hier seien Sierra Metals, Panoro Minerals und Copper Mountain Mining (siehe auch das Interview mit Alistair Cowden) als bereits gut aufgestellte Werte genannt.

Nur die Kernenergie kann die zusätzlich benötigte Energie zuverlässig bereitstellen
Die Energiespeicherung und die entsprechende Infrastruktur sind das Eine, ohne eine drastische Erhöhung der Stromproduktion dürften viele Millionen Elektrofahrzeuge allerdings schnell ohne „Saft“ dastehen. Eine Ausweitung der Kohlekraft sowie der Stromerzeugung durch Öl und Gas erscheint geradezu paradox, angesichts dessen, dass man ja eigentlich von der Verbrennung fossiler Stoffe weg will. Bleiben nur erneuerbare Energien, die aber kaum Grundlast-fähig sind, oder die Kernenergie.
Uran-Sektor reagiert mit Förderkürzungen auf Preisverfall
Die Kernenergie benötigt in erster Linie Uran. Maßgebliche, wenn auch real kaum genutzte Kenngröße für den weltweiten Uranhandel ist der Uran-Spot-Preis. Uran wird vor allem auf Basis langfristiger Vertragslaufzeiten von 8 bis 10 Jahren gehandelt. Dennoch kommt dem Uran-Spot-Preis eine symbolische Bedeutung zu, anhand derer sich die Kurse der meisten Uran-Werte orientieren. Der Uran-Spot-Preis erlebte seit den Ereignissen in und um das Atomkraftwerk Fukushima einen beispiellosen Niedergang von über 140 auf unter 20 Dollar je Pfund, der erst 2017 gestoppt wurde. Seitdem reagierten gleich mehrere Uran-Produzenten mit Produktionskürzungen, da zu einem Uranpreis von 20 Dollar kaum eine Gesellschaft mehr kostendeckend fördern kann. So gab der staatliche Konzern Kazatomprom Anfang 2017 bekannt, dass man die eigene Uranförderung in 2017 um mindestens 20 % kürzen wird. Damit wären etwa 2.500 Tonnen Uran vom Markt. Doch Kazatomprom ist nicht der einzige Uranförderer, der angesichts des lächerlichen Uranpreises auf Produktionskürzungen setzt. So kündigte auch der Uran-Major Cameco entsprechende Produktionskürzungen an. Konkret sind dies 4 Millionen Pfund U3O8 für die Mine Rabbit Lake und 2 Millionen Pfund U3O8 für die Mine McArthur River, die beide zu den zehn größten Uranminen weltweit zählen.
Uran-Angebotslücke ist bereits existent und wird sich ausweiten
Gleichzeitig laufen bis 2020 die meisten der langfristigen Uran-Kontrakte aus und müssen entsprechend erneuert werden. Und: Die Nachfrage nach Uran wird in den kommenden Jahren stark ansteigen. Eine Angebotslücke besteht de facto schon jetzt. Diese konnte bisher jedoch stets mit uranfähigem Material aus Atomschrott oder aus japanischen Beständen ausgeglichen werden. Doch schon jetzt verbraucht die Kernkraft-Industrie etwa 10 % mehr Uran als aktuell produziert wird. So liegt der Verbrauch auf dem aktuellen Stand von 449 Kernreaktoren weltweit bei etwa 68.000 Tonnen Uran, wovon lediglich circa 62.000 Tonnen durch die weltweite Uran-Förderung abgedeckt werden. Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) schätzt, dass der weltweite Uran-Bedarf durch den Neubau von Kernkraftwerken im Jahr 2030 auf bis zu 140.000 Tonnen Uran ansteigen wird. Der ungedeckte Bedarf wird in den kommenden zehn Jahren erwartungsgemäß bei etwa einer Milliarde Pfund U3O8 liegen. Dabei sind mehr als 75 % des zu erwartenden Reaktorbedarfs bis 2025 nicht vertraglich abgesichert. Bei einem nur wenig gehandelten Rohstoff wie Uran dürfte diese Rückkehr zu „normaleren“ Langzeitverträgen einen gewaltigen Druck sowohl auf die langfristigen Preise als auch auf die Spotpreise ausüben. Bei den internationalen Anlagenbetreibern sind daher schon jetzt vermehrt Signale in Richtung einer verstärkten Kauftätigkeit zu erkennen. Dies eröffnet sehr gute Renditechancen für Urananleger, die sich vor allem auf US-amerikanische Gesellschaften (die USA sind aktuell größter Nachfrager und importieren 95 % ihres Bedarfs) wie Uranium Energy, Energy Fuels, Anfield Resources und Laramide Resources oder auf Unternehmen mit großen Vorkommen, wie etwa Cameco (zahlt Dividende), Denison Mines und Fission Uranium, konzentrieren sollten.
Silber wird künftig immer stärker als Leiter in erneuerbaren Energien gebunden
Trotz hoher Kernenergie-Ziele geht der Ausbau der Erneuerbaren natürlich stetig weiter, sodass sich auch in diesem Bereich gute Chancen für Investoren bieten – allen voran für Silber-Anleger. Denn seit 2011 spielt der Photovoltaikbereich eine gewichtige Rolle bei der Silbernachfrage, ist Silber doch ein hervorragender elektrischer Leiter. Vor allem China will den Anteil der Photovoltaik-Kapazität stark ausbauen. So will das Reich der Mitte allein bis 2020 110 Gigawatt an kumulierter Photovoltaik-Leistung erreichen. China hat dazu im letzten 5-Jahres-Plan ein Solarprogramm über 100 Milliarden Dollar aufgelegt, was jede Menge Silber benötigen wird, denn in einer Solarzelle werden zwischen 10 und 14 Gramm Silber verbaut. Damit wird immer mehr Silber für wenigstens 20 Jahre in entsprechenden Solar-Modulen gebunden! Und das, obwohl im Silber-Sektor bereits seit mehreren Jahren ein gehöriges Angebotsdefizit vorherrscht, das seinen bisherigen Höhepunkt von weit über 100 Millionen Unzen im Jahr 2015 fand! So gab es seit dem Jahr 2000 lediglich vier Jahre, in denen von den weltweiten Silberproduzenten ein Angebotsüberschuss an Silber erzeugt wurde. So wurden in den letzten Jahren insgesamt etwa 350 Millionen Unzen Silber mehr nachgefragt als produziert werden konnten. Hauptgrund für den drastischen Anstieg des Silber-Angebots-Defizits ist die zurückhaltende Entwicklungstätigkeit vieler Edelmetall-Unternehmen in den letzten Jahren. So wurde in den vergangenen drei Jahren quasi keine Bonanza-Entdeckung mehr gemacht und die Exploration bei den meisten Unternehmen aufgrund der gesunkenen Silberpreise praktisch komplett eingestellt. Außerdem ist Silber vor allem ein Beiprodukt in der Basismetallproduktion und diese hatte zuletzt mit immer weiter schwindenden Restlaufzeiten der entsprechenden Minen zu kämpfen. Hauptprofiteure eines Silber-Rebounds wären in erster Linie Silberproduzenten wie Endeavour Silver, First Majestic Silver, Excellon Resources, kommende Förderer wie MAG Silver oder Unternehmen mit großen Silbervorkommen wie etwa Levon Resources.
Gold und Silber kosten keine Zinsen
Ein weiterer Aspekt ist die Wertaufbewahrungs- und Schutzfunktion von Silber (und Gold) in Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen. „Es weht ein Hauch von Kaltem Krieg zwischen Europa und Russland“ – titelte eine deutsche Tageszeitung vor wenigen Tagen. „In stürmischen Zeiten sollte man möglichst schnell einen sicheren Hafen aufsuchen“ – lautet eine alte Seefahrerregel. Und auch wenn es abgedroschen klingt, aber Silber und Gold sind so ein sicherer Hafen. Denn in schlechten Zeiten sind Sachwerte Trumpf und Gold und Silber haben den Vorteil, dass sie noch dazu mobile Sachwerte sind. Das immer wieder gern von Gold- und Silber-Gegnern bzw. Fiat-Money-Liebhabern ins Spiel gebrachte Argument, dass Edelmetalle aber keine Zinsen erwirtschaften, lässt sich in Zeiten von Nullzins- (bzw. Negativzins-)Phasen bzw. von Geldentwertung durch schneller steigende Inflation ein ganz anderes Argument entgegenhalten: Gold und Silber kosten auch keine Zinsen!
Dividenden sind die neuen Zinsen – Traumrenditen für clevere Rohstoff-Anleger!
Für Anleger, die trotzdem nicht viel mit Gold und Silber beziehungsweise Energiemetallen anfangen können, stellt sich die Frage, wie man der schleichenden Geldentwertung sonst entkommen kann. Eine Antwort lautet: Mit Dividenden! Dabei waren bzw. sind es gerade die Edelmetallanhänger, die den folgenden Begriff präg(t)en: Dividenden sind die neuen Zinsen. Was dabei jedoch weitgehend unbekannt ist: Auch und vor allem Rohstoff-Unternehmen bieten teilweise hohe Dividenden und profitieren zugleich von einem sich abzeichnenden neuen Rohstoffzeitalter, wie etwa die bereits genannte Uran-Aktie Cameco, einer der größten Gold- und Platin-Produzenten Sibanye-Stillwater, der eine Sachdividende ausschüttet, der Goldförderer Caledonia Mining (zahlt regelmäßig teilweise über 4 % Dividende). Genauso wie etwa Harmony Gold und Osisko Gold Royalties. Fortescue Metals zahlte zuletzt sogar über 11 % Dividende, Royal Dutch Shell kam 2017 auf etwa 8 %.
Battery Metals Report 2018
Die Elektro-Revolution kommt gerade erst so richtig in Fahrt – Lithium und Kobalt nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein! Energiewende, Dieselfahr- verbot, Atomausstieg, Klimawandel – diese und noch viele weitere Begriffe unseres täglichen Sprachgebrauchs führten in den vergangenen Jahren zu einer wahren Zeitenwende, die vor 25 Jahren kaum jemand für möglich hielt: Der Sprung vom Zeitalter der fossilen Verbrennung und des möglichst sofortigen Verbrauchs hin zur Dezentralisierung der Energieerzeugung, der entsprechenden Notwendigkeit zur Speicherung vor Ort und in letzter Konsequenz auch zu einer wahren Revolution der Mobilität. Nach über 100 Jahren Verbrennungsmotor zündet nun endlich die nächste Entwicklungsstufe, und die heißt Elektromobilität oder auf neudeutsch „electro mobility“. Das Herzstück eines jeden Elektrofahrzeugs ist neben dem Motor der Energiespeicher, also ein wiederaufladbarer Akku. Dabei hat sich der Lithium-Ionen-Akku mittlerweile als klarer Favorit herauskristallisiert. Dieser benötigt neben Lithium vor allem größere Mengen an – je nach Akkutyp – Kobalt-, Nickel-, Mangan- oder Eisen-Ionen. Die Anzahl der Elektrofahrzeuge wird sich in den kommenden Jahren vervielfachen: Von 1,2 Millionen Elektroautos im Jahr 2017 auf mindestens 16 Millionen Elektrofahrzeuge pro Jahr ab 2025. Ab 2030 ist mit jährlich 25 Millionen elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu rechnen, ab 2040 gar mit 60 Millionen Fahrzeugen pro Jahr. Parallel dazu steigt die Lithium-Ionen-Akku-Nachfrage von 21 GWh in 2016 auf 1.300 GWh in 2030! Allein bis 2021 wird die Kapazitätsnachfrage auf geschätzte 270 GWh steigen, angetrieben von den Expansionsplänen der kommenden Speicherproduktions-Giganten LG Chem, Samsung SDI, CATL, Lishen, Tesla und anderen. Diese Konstellation wird die Lithium- und Kobalt-Nachfrage in den kommenden Jahren um ein Vielfaches ansteigen lassen, wobei gerade dezentrale Speicher (für Photovoltaik- oder Windkraft-Anlagen) den größten Nachfragezuwachs generieren dürften. Dieser Report beschäftigt sich mit den – für den Akku-Bau – aktuell wichtigsten beiden Metallen Lithium und Kobalt. Neben der Vorstellung aussichtsreicher Lithium- und Kobalt-Player gibt dieser eine Menge an Basiswissen sowie ein interessantes Interview mit dem Lithium- und Kobalt-Experten Tobias Tretter an die Hand. www.resource-capital.ch/de/reports.html
Uran Report 2018
Energiehunger stillen und zugleich die CO2-Bilanz verbessern? Kernenergie kann beides miteinander verbinden! Der weltweite Energiebedarf hat sich seit Ende der 1980er Jahre – vor allem durch die Schwellenländer – vervielfacht. Etwa 11,5 % des gesamten Energiebedarfs weltweit wird aktuell aus der Atomkraft gedeckt. Noch immer werden jedoch vor allem fossile Brennstoffe wie etwa Kohle und Rohöl zur Energieerzeugung verbrannt. Der Unterschied zur Situation von vor etwa 25 Jahren liegt in der zunehmenden Forderung nach Reduzierung der CO2-Emissionen und dem immer stärker spürbaren Phänomen der „Klimaerwärmung“. Die Alternativen zur Verbrennung von Kohle und Öl sind erneuerbare Energien, die aber einen enormen Zeit- und Kosten-Aufwand benötigen oder die Kernkraft, die sehr viel Energie CO2-neutral zur Verfügung stellen kann. Zugegeben: Uran ist ein „heißes Eisen“ und viele Menschen mögen es zumindest nicht, um nicht zu sagen, hassen es. Jedoch hat man ohne die Energieerzeugung durch Uran, sprich Kernkraftwerke, ein Riesenproblem in der stabilen Basisenergieversorgung in der Welt und die E-Mobilität wäre weiter nur ein Traum anstatt sich so zu entwickeln, wie dies seit kurzem weltweit geschieht. Dieser Report gibt dem Leser einen Überblick über die Uranbranche und die realen Fakten sowie über die Energieversorgung weltweit durch Kernkraft. Vor allem China braucht die Kernkraft, um nicht zu ersticken, da der meiste Strom immer noch durch Kohleverstromung generiert wird. Aktuell sind 449 Kernkraftwerke in mehr als 30 Ländern weltweit in Betrieb und 56 in Bau. Rund 160 sind in Planung oder bereits bis 2030 bestellt. Wenn alle emissionsfrei Auto, Rad oder Roller fahren wollen, dann werden diese Kernkraftwerke dringend gebraucht, da der notwendige Zusatzstrom nicht aus den bisherigen Quellen wie Wind und Solar zuverlässig gedeckt werden kann. Gleichzeitig haben gleich mehrere der Top-Uran-Produzenten angekündigt, in beziehungsweise ab 2018 die Förderung künstlich zu verknappen, um den Uran-Spot-Preis wieder auf ein für die allermeisten Betriebe überlebenswichtiges Niveau zu bringen und zudem die Energieunternehmen unter Druck zu setzen, ihre in Kürze auslaufenden Lieferkontrakte neu zu verhandeln. Interviews mit den Experten Scott Melbye und Dr. Christian Schärer sowie ein allgemeiner Teil mit Basiswissen runden den Report ab. www.resource-capital.ch/de/reports.html
Silber Report 2018
Die bestehende, eklatante Unterbewertung von Silber gegenüber Gold wird sich auflösen! Was gibt es noch besseres als Gold? Richtig: Silber! Zumindest, wenn man sich einige Fundamentaldaten wie das Verhältnis der Gold-zur-Silber-Förderung und zugleich das Verhältnis des Goldpreises zum Silberpreis oder den Grad der industriellen Verwendung der beiden Metalle etwas genauer ansieht. Denn dann kommt man schnell darauf, dass Silber gegenüber Gold ein ungeheures Aufholpotenzial besitzt. Silber sehen wir zum einen als Industriemetall aber auch mittlerweile als unverzichtbar für die Solarindustrie und als Hightech-Metall. Silber drehte in 2016 in ein Angebotsdefizit und wird dort auch weiterhin bleiben, was Raum und Chancen für die zukünftige Preisentwicklung lässt. Silber wird immer wichtiger für antibakterielle Anwendungen, Allergiker, Textilien, Kosmetik, Hightech-Industrie, Energieleitung, Solarindustrie und auch in Elektromobilen. Die Nachfrage steigt ständig, wobei das Angebot nicht Schritt hält, da Silber in der Mehrheit nur ein Beiprodukt in der Basismetallproduktion ist. China hat im letzten 5-Jahres-Plan ein Solarprogramm über 100 Milliarden Dollar aufgelegt, was jede Menge Silber benötigen wird, denn in einer Solarzelle werden zwischen 10 und 14 Gramm Silber verbaut. Nicht zu vergessen ist auch der Wert von Silber als Wertaufbewahrungsmittel und Geldersatz sowie zur Absicherung für extrem schlechte Zeiten. Denn falls die globalen Finanzsysteme den Gelddruckorgien der Notenbanken nicht mehr standhalten können und es zum Zusammenbruch kommt, ist derjenige, der Silberunzen besitzt, deutlich im Vorteil, um sich und seine Familie mit den notwendigsten Nahrungsmitteln versorgen zu können. Man sollte nicht vom Schlimmsten ausgehen, jedoch beruhigen physisches Silber und auch Gold bei möglichen kommenden Verwerfungen. Wichtiger ist es, positiv in die Zukunft zu schauen und da lassen sich mit Silberunternehmen schöne Renditen erzielen. Wenn Silber wieder Richtung Norden marschiert, dann haben Silberproduzenten einen enormen Hebel auf den Silberpreis und eignen sich hervorragend als Investments. In diesem Silber Report werden einige interessante Unternehmen vorgestellt, die sich für eine Spekulation auf steigende Silberpreise eignen. Mittels eines allgemeinen Teils und eines Interviews wird das nötige Basiswissen an die Hand gegeben. www.resource-capital.ch/de/reports.html