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Hoch, Höher, BOTSI

Foto: KenCanning / iStock
„Gier frisst Hirn“ lautet einer der wichtigsten Börsensprüche. Schließlich hat die Gier nach Gewinnen schon seit jeher viele Anleger in immense Verluste getrieben, obwohl sie alle letztlich das Ziel verfolgen, mit ihren Investments Gewinne zu realisieren und Verluste zu vermeiden. Dennoch agieren zahlreiche Investoren mit der Devise, dass keine größeren Gewinne möglich sind, ohne bedeutende Verluste zu riskieren. Diese Denkweise zeigt sich nicht nur in den Hausse-Phasen, sondern auch im Bärenmarkt, aber vor allem in hoch volatilen Zeiträumen.

„Gewinne und Verluste wirken asymmetrisch, weswegen große Gewinne nötig sind, um kleine Verluste wieder auszugleichen. Daher sollte die Verlustvermeidung das erste Gebot in der Anlegerbibel sein“, resümiert Thomas Müller, Gründer und Vorstand der TM Börsenverlag AG und der boerse.de Finanzportal AG.

Die von Thomas Müller gemeinsam mit Dr. Hubert Dichtl entwickelte BOTSI-Welt-Strategie liefert ein einzigartig arbeitendes, gar revolutionäres Anlagekonzept für den langfristigen Vermögensaufbau und ermöglicht risikoreduzierte Aktienmarktrenditen. BOTSI steht für Best-of-Trends-System-Investment. Vereinfacht umschrieben, steckt hier im Kern eine regelgebundene Strategie, die das Anlagerisiko bei der Aktien- und Rentensteuerung kontrolliert und dabei gänzlich ohne explizite Renditeprognosen auskommt.

Der BOTSI-Algorithmus bildet das Fundament der Anlagestrategie hinter dem noch jungen boerse.de-Weltfonds (WKN A2JNZK), der seinen ersten Handelstag am 22. Oktober 2018 feierte. Praktisch umgesetzt, sollen Anleger an Aufwärtstrends von rund 4.000 Aktien weltweit partizipieren, während bei Abwärtstrends eine dynamische Beimischung von Bundesanleihen erfolgt.

Unser Urteil: Der boerse.de-Weltfonds kann in allen Börsenphasen eine Symbiose mit dem Ergebnis der Risikoreduktion vollziehen.

Auf Höhenflug

Fünf Monate nach seinem Start befindet sich der Misch-fonds etwa auf Höhe seines Ausgabekurses. Da das zarte Alter des boerse.de-Weltfonds jedoch noch keinen langfristigen Chartrückblick zulässt, offenbart die historische Rückrechnung der BOTSI-Welt-Strategie einen tieferen Einblick in die Erfolgsformel.

Das Ergebnis bzw. der Höhenflug ist beeindruckend, denn ein Investment im Jahr 2000 hätte sich mit Hilfe der BOTSI-Welt-Strategie bis Ende Februar 2019 fast vervierfacht. Das heißt, aus einer Geldanlage von 10.000 Euro wären innerhalb von 19 Jahren und zwei Monaten beeindruckende 38.261 Euro geworden.

Im gleichen Zeitraum hätte beispielsweise ein DAX- Investment nur einen Gewinn von 6.550 Euro abgeworfen. Auch bei einer Geldanlage auf den Euro STOXX 50 hätte es mit einem Zuwachs von lediglich 1.132 Euro dagegen nur lange Gesichter gegeben. Ein wenig besser, aber dennoch schwächer als die BOTSI-Welt-Strategie, schnitten der S&P 500 mit einem Wachstum von 142 Prozent und der MSCI World AC mit einem Plus von 116,95 Prozent ab. Für den Anleger hätte dies lediglich ein Zuwachs von 14.200 Euro beziehungsweise 11.695 Euro bedeutet.

Maß aller Dinge

Diese Rückbetrachtung zeigt: Im langfristigen Vergleich mit bedeutenden Indizes geht die BOTSI-Welt-Strategie als Maß aller Dinge hervor. Gerade bei langfristigen Zeiträumen, in denen die Vielfalt der Marktphasen zum Tragen kommt, spielt die durchdachte Strategie des neuen boerse.de-Weltfonds ihre Stärken aus.

Aus diesem Grund könnte für Anleger eine detaillierte Auseinandersetzung mit der BOTSI-Strategie durchaus lohnend sein. Mithilfe des Algorithmus wird die Aktienquote gesteuert, die in Bullenmärkten bis zu 100 Prozent betragen kann. Dagegen wird der Gewinn bei großen Abwärtstrends durch eine höhere Anleihenquote (und einer Aktienquote von bis zu null Prozent) gesichert. Anstelle des permanenten Aktienhandels investiert der Weltfonds mit unterschiedlichen Gewichtungen kostenschonend in ETFs auf die Indizes STOXX Europe 600, S&P 500, Topix und MSCI Emerging Markets. Hierbei wird die BOTSI-Strategie im Rahmen monatlicher Anpassungen umgesetzt und Umschichtungen im Fonds auf Basis von Daten und Fakten mit der optimalen Gewichtung vorgenommen.

Fazit: Der boerse.de-Weltfonds kann in allen Börsenphasen eine Symbiose mit dem Ergebnis der Risikoreduktion vollziehen. Damit fallen Einbrüche in allgemeinen Abwärtsphasen niedriger aus, ohne dass Anleger in Aufwärtsphasen grundsätzlich auf Gewinne verzichten müssen.

Mit der Reduzierung des Einzelwertrisikos durch die Investition in bedeutende Aktienindizes, die internationale Diversifikation in vier wichtige Anlageregionen und die dynamische Beimischung von Bundesanleihen wird der Fonds der boerse.de Vermögensverwaltung den Weg in die Portfolios vieler Anlegern finden. Dennoch wird er sich auch weiterhin mit der Performance bedeutender Indizes messen müssen. Aus Sicht der Deriva Magazin- Redaktion ist der boerse.de-Weltfonds mehr als nur eine Beimischung für das Depot.

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