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Rohstoffsektor in Bewegung worin jetzt investieren?

Foto: Schroptschop / iStock

Nicht selten ist zu hören: „Rohstoffe sind doch altbacken, total out, Gold hat seinen Nimbus als ,Sicherer Hafen in schweren Zeiten‘ total eingebüßt und außerdem ist mit Blue-Chips mehr Geld zu verdienen“. Zugegeben, die Wertentwicklung von Apple, Alphabet (ehemals Google), Amazon und einigen weiteren, allen voran Tech-Aktien ist beeindruckend. Doch ist das noch realistisch gesehen vertretbar, dass etwa der Börsenwert von Google allein den Wert aller Bergbaukonzerne des MSCI World Metals & Mining Index, der immerhin rund 100 größere Rohstoff-Unternehmen inklusive Bergbaugiganten wie BHP Billiton, Rio Tinto, Glencore oder ArcelorMittal, beinhaltet, übersteigt?

Die New Economy ist tot – es lebe die New Electric Economy!

Dies erinnert eher sehr stark an die Zeiten der „New Economy“, die bekanntlich eine der größten Geldverbrennungsmaschinerien der letzten Jahrzehnte darstellte.

Aber warum dann ausgerechnet jetzt in Rohstoffe investieren? Erstens, Rohstoffe haben im Unterschied zum Aktienmarkt einen über fünfjährigen Bärenmarkt hinter sich, der im Frühjahr 2016 sein Tief markiert hat. Rohstoffe sind daher verhältnismäßig „billig“. Zweitens, Rohstoffe sind gute Performer im späten Zyklus der Wirtschaftsentwicklung. Wir befinden uns in der längsten Aktienhausse seit den goldenen 1920er Jahren, daher ist Vorsicht angeraten. Und drittens, bei aller Technologiebegeisterung wird häufig vergessen: Ohne Lithium, Kobalt, Kupfer, Graphit und Nickel fährt kein E-Fahrzeug und funktioniert kein iPhone! Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen New Economy, einer „elektrisierenden“ Branche, die Unmengen an Rohstoffen verschlingen wird, für die noch nicht einmal die benötigten Minen geplant sind.

Kommender Boomsektor Nummer 1: Elektromobilität

Angebotsdefizit über Jahre hinaus unausweichlich!
Mit Teslas Gigafactory in Nevada hat es vor einigen Jahren angefangen, Stand heute befinden sich bereits 45 Megafactories in Bau – teils ohne, dass die jeweiligen Unternehmen für die ersten Jahre eine funktionierende Lieferkette besitzen. Es baut sich aktuell vor allem bezüglich zweier Hauptbestandteile von Lithium-Ionen- Batterien, Lithium und Kobalt, ein ungeheures Angebotsdefizit auf, welches in den kommenden fünf bis zehn Jahren nicht abgebaut werden wird.
Lithium: Es geht nur entweder zeitaufwändig oder teuer
Das Problem dabei: im Falle von Lithium existieren zwar Unmengen des Rohstoffs in der Erdkruste und es existieren auch wenige, größere Minen, deren Förderung aber nicht ohne weiteres beliebig hochgefahren kann. Denn die Lithiumgewinnung ist entweder langwierig oder teuer. Langwierig deshalb, weil der absolute Großteil der aktuell bestehenden Minen so genannte „Brine“-, also (Salz-) Laken- oder auch Sole-Vorkommen beherbergt. Hauptsächlich in Salzseen wird aus lithiumhaltigen Salzlösungen durch Verdunsten (Evaporation) des Wassers und Zugabe von Natriumcarbonat das begehrte Lithiumcarbonat gewonnen. Dieser Vorgang kann bis zu 18 Monate dauern! Zudem lässt sich die Produktionsfläche und damit die Verdunstungskapazität der Minen nicht beliebig erweitern. Bei der zweiten Art von Lithiumvorkommen, so genannter „Hard Rock Spodumene“, also Hartgestein-Pegmatit-Vorkommen, werden Lithiumverbindungen nicht aus dem Salz von Seen, sondern aus Spodumen, einem Lithium-führenden Aluminium-Silikat-Mineral gewonnen. Mittels konventioneller Minentechnologie gefördert, wird das erhaltene Konzentrat häufig zu Lithiumcarbonat mit einer Reinheit von mehr als 99,5 % umgewandelt. Der dazu notwendige, intensive thermale und hydrometallurgische Prozess gilt als sehr kostenaufwändig. Wenngleich an neuen Technologien beziehungsweise schnelleren Produktionsverfahren gearbeitet wird, ist für die kommenden Jahre keine Besserung in Sicht. Im Vorteil sind hier Gesellschaften, die entweder bereits Lithium fördern oder die exploratorisch weit fortgeschritten sind und eine hohe Ressource aufbieten können. Übrigens: Da Lithium zwar mengenmäßig einen erheblichen Teil einer Batterie ausmacht, aber lediglich für nur etwa 4-5% der Kosten einer Batterie verantwortlich ist, ist der Lithiumpreis letztendlich jedoch relativ unbedeutend für die Herstellung der Lithium-Ionen-Batterien. Das bedeutet nichts anderes, als dass Lithiumproduzenten über Jahre hinaus einen hohen Preis für ihr Lithium erhalten werden.
Kobalt: Gewinnung ist relativ simpel und kostengünstig, aber kritisch!
Bei der Kobaltgewinnung handelt es sich hingegen um einen bekannten, relativ simplen Prozess. Anders als bei Lithium, wo das Gros der aktuellen Förderung in Südamerika und Australien stattfindet, stammt der überwiegende Teil des jährlichen Kobalt-Angebots aus größtenteils wenig stabilen und hinsichtlich der Lieferkette als kritisch zu bezeichnenden Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo. Etwa 55% der gesamten Fördermenge stammen aus dem zentralafrikanischen Bürgerkriegsland. Gefolgt von China mit 6,3%. Weitere 5% entfielen zuletzt auf Russland, 3,7% auf Sambia, 3,4% auf Kuba und jeweils knapp 3% auf die Philippinen und Madagaskar. Allesamt Länder, die als eher instabil oder zumindest nicht unbedingt vertrauenserweckend gelten. Die restliche Förderung teilt sich auf Kanada (knapp 6%), Australien (4,15%), Südafrika (2,45%) und mehrere weitere Länder mit noch geringeren Fördermengen auf. Die zukünftige Versorgungssicherheit erscheint anhand der aktuellen Produzenten als äußerst kritisch, weswegen seit kurzer Zeit mehr und mehr versucht wird, vor allem in Kanada, Australien und den USA neue Minen zu entwickeln und die Förderung entsprechend zu steigern. Ein Unternehmen, welches dabei der Konkurrenz schon gleich mehrere Schritte voraus ist, ist First Cobalt. Die Gesellschaft betreibt zwei größereProjektein Ontario und Idaho und schickt sich an, zu Nordamerikas größtem Kobaltproduzenten zu werden.
Kupfer: Der am meisten unterschätzte Rohstoff überhaupt!
Eng mit der New Electric Economy verbunden ist auch der wohl am meisten unterschätzte Rohstoff überhaupt: Kupfer! Kupfer wird in erster Linie als elektrischer Leiter nachgefragt und verbaut. Gerade im Bereich der Elektromobilität ist in den kommenden Jahren mit einem immensen Nachfrageschub für Kupfer auszugehen. Denn in einem durchschnittlichen Elektroauto steckt ein Kupferrotor-Motor, der selten unter 100 Kilogramm wiegt. Hinzu kommen mehrere hundert Meter an Kupferleitungen, die zwischen den einzelnen Motor- Akku- und Antriebskomponenten verlaufen. Ein gewaltiges Nachfragepotenzial, dass in mehreren Jahren zu einem entsprechenden Angebotsdefizit führen wird, sofern nicht gleich mehrere größere Kupferminen neu eröffnet werden. Profiteure werden auch in diesem Fall aktuelle Produzenten wie etwa Copper Mountain Mining oder Panoro Minerals, die auf einem riesigen Kupfer-/Gold-Vorkommen in Peru sitzt, das aktuell mit Hochdruck zur Mine entwickelt wird,sein.
Der Strom kommt aus der Steckdose

Der Strom kommt aus der Steckdose, das gilt zukünftig auch für das Elektrozeitalter, nur dann muss halt eben mehr Strom aus der Steckdose kommen. Spaß beiseite, während sich alle Welt Gedanken darüber macht, wie man wo die Komponenten für Lithium-Ionen-Speicher herbekommt, wäre der erste Schritt doch der Ausbau der Energieerzeugungskapazitäten. Dass es da nicht nur in Deutschland hakt (Stichwörter Atomausstieg, Braunkohleausstieg, schwankende Erzeugung durch regenerative Lösungen, kaum vorhandene Speichermöglichkeiten), sondern vor allem auch in Ländern wie China, die zwar mittlerweile führend beim Bau von Lithium-Ionen-Akkus sind, für die zu erwartenden Neumengen an Energie zur Umsetzung der E-Mobilität aber außer Kohle (noch) nicht viel zu bieten haben. Wenngleich auch der Kohleabbau und -Import an der Grenze des Machbaren liegt, denn mittlerweile wird in China jeder dritte LKW für den Transport von Kohle eingesetzt. Die Betonung liegt auf „noch“ nicht, denn gerade in China vollzieht sich eine rasche Wende hin zu sauberer Energieerzeugung, gerade für das anstehende Elektromobilitätswunder. Denn vor allem China will den Anteil der Photovoltaik-Kapazität stark ausbauen. So will das Reich der Mitte allein bis 2020 110 Gigawatt an kumulierter Photovoltaik-Leistung erreichen. Damit wird immer mehr Silber für wenigstens 20 Jahre in entsprechenden Solar-Modulen gebunden! Gut für Silberproduzenten wie Endeavour Silver mit vier laufenden Minen in Mexiko oder auch MAG Silver, die ab 2020 eine der größten Silberminen der Welt als Co-Partner betreiben werden.

Uran: Der am zweitmeisten unterschätzte Rohstoff!

Mit einigen hunderttausend neuen Solarmodulen allein lassen sich mehrere hundert Millionen E-Autos in Zukunft allerdings nicht aufladen. Da braucht es schon größere Kaliber, weswegen man vor allem in China früh erkannt hat, dass an der Atomkraft kein Weg vorbeiführt. Nur die Energieerzeugung mittels Kernspaltung ist grundlastfähig und verursacht zugleich keine schädlichen Treibhausgase. Hinzukommt, dass sich China selbst für seine rasch anwachsende Flotte von Atommeilern einige bedeutende Uran-Assets gesichert hat, die für den Rest der Welt somit nicht mehr verfügbar sind. Weiterhin laufen in Kürze die meisten der bestehenden langfristigen Lieferverträge zwischen den Uranproduzenten und den Energieerzeugern aus. Diese müssen erneuert werden, allerdings nicht zu den aktuellen Uran-Spot-Preisen von etwa 27 Dollar je Pfund, sondern zu lukrativen, die Produktionskosten deckenden Preisen von mindestens 50 bis 60 Dollar.

Petition 232 – Das Zünglein an der Waage!

In den vergangenen Wochen suchten viele Uranwerte bereits ihr Heil in der Flucht nach oben. Dies hatte vor allem zwei Gründe:

Erstens nahm Mitte Juli 2018 das U.S. Department of Commerce (Handelsministerium) Untersuchungen bezüglich der von den beiden US-Uranproduzenten Energy Fuels und Ur-Energy eingereichten Petition 232 auf. Diese wurde im Januar gestartet um auf die Relevanz der US-eigenen Uranförderung hinsichtlich möglicher sicherheitstechnischer Bedenken sowie steigender Abhängigkeiten der Energiebranche durch Uran-Importe hinzuweisen. Die beiden Unternehmen argumentierten damit, dass mittlerweile 40 Prozent der US-amerikanischen Uran-Nachfrage durch Importe aus Nachfolge-Ländern der ehemaligen Sowjetunion (namentlich Russland, Kasachstan und Usbekistan) gedeckt werden, während lediglich 5 Prozent der nachgefragten Menge in den USA selbst gefördert werde. Die Abhängigkeit, sowohl der US-Energieindustrie (immerhin werden 20 Prozent des in den USA verbrauchten Stroms aus Atomkraftanlagen gewonnen), als auch des Militärs, von diesen Nationen sei dadurch bedenklich angestiegen. Mit ihrer Petition wollen die beiden Produzenten erreichen, dass sowohl das Handelsministerium, als auch Präsident Trump sowohl eine klare Einschätzung der Importabhängigkeit der USA von Russland, Kasachstan und Usbekistan erarbeiten, als auch die US-eigene Uran-Industrie fördern. Das Handelsministerium hat nun 270 Tage Zeit, um eine Empfehlung an US Präsident Trump zu erarbeiten. Dieser hat dann weitere 90 Tage Zeit, um entsprechend zu reagieren. Gerade für US-Uranwerte wie Energy Fuels, Ur-Energy, Anfield Resources, Laramide Resources und Uranium Energy könnte eine entsprechende Weisung, wie oben beschrieben, zu einem wahren Kursfeuerwerk führen.

Der zweite wichtige Punkt, der zuletzt für einen mächtigen Kursschub bei vielen Uranwerten sorgte, ist die Ankündigung des größten westlichen Uranproduzenten Cameco, seine Minenbetriebe McArthur River und Key Lake für unbestimmte Zeit zu schließen, was jährlich bis zu 19 Millionen Pfund U3O8 vom Markt nehmen würde, und zusätzlich sogar noch als Käufer am Uranmarkt aufzutreten und jährlich zwischen 5 und 6 Millionen Pfund U3O8 aufzukaufen.

Kommender Boomsektor Nummer 2: Edelmetalle

Edelmetalle in 2018 mit schwacher Performance
Edelmetalle gehörten im Jahr 2018 bis jetzt noch nicht zu den Gewinnern. Im Gegenteil: Mitte Juli durchbrach der Goldpreis gar seinen Ende 2015 begonnenen Aufwärtstrend und musste infolgedessen bis auf unter 1.200 Dollar je Unze Feingold einbrechen, bevor sich auf Grund rekordhoher Shortbestände und des vermutlich abgeschlossenen Goldverkaufs der Türkei die Bullen wieder formierten und seitdem erbitternden Widerstand leisten. Ein starker Dollar in Verbindung mit einer freundlichen Aktienmarktentwicklung in den USA gilt wohl als größter Belastungsfaktor für Gold und Co. Aufgrund dieser Faktoren haben beispielsweise Gold ETFs im Juli und August deutliche Rückgaben verzeichnet.
Fundamental sieht es weiterhin gut aus
Das fundamentale Gesamtbild für Edelmetalle bleibt hingegen weiterhin unverändert attraktiv. So stieg die globale Verschuldung von Staaten, Unternehmen und Haushalten im 1.Quartal 2018 um sage und schreibe 8 Billionen Dollar und damit stärker als die Wirtschaftskraft. Zugleich ist der Schuldenstand schon jetzt wieder höher als vor der weltweiten Finanzkrise von vor gut 10 Jahren und das trotz Nullzinspolitik. Das bedeutet zugleich, dass das aktuelle Schuldenniveau ein Garant dafür ist, dass die Zinsen nicht auf ein “normales“ Maß zurückgeführt werden können. Die 10-jährigen Zinsen in USA und in Deutschland stagnieren, statt zu steigen. Gleichzeitig steigt die Inflation spürbar an, so dass die Realzinsen, also die nominalen Zinsen abzüglich Inflation (welche so ein wichtiger Faktor für den Goldpreis sind), sogar sinken! Hinzukommen die Gefahren eines ungeordneten Brexit, Griechenland, das zwar nach 8 Jahren vorläufig den EU-Rettungsschirm verlassen hat, aber noch immer so schlecht dasteht, dass es sich wohl kaum alleine aus der Schuldenfalle wird befreien können und die Türkei, die sich in einer schlimmen Wirtschafts- und Finanzkrise befindet. Hinzu kommt das finanzielle Pulverfass Italien, dass allein bei Deutschland mit etwa 500 Milliarden Euro in der Kreide steht. Last, but not least kommen aus den USA beinahe täglich Störfeuer hinsichtlich einer weiteren Globalisierung. Im Gegenteil, eine protektionistisch geprägte Zeitenwende steht uns bevor. Erkauft durch einen weiteren Anstieg der US-Verschuldung dürfte die Zeit eines starken US-Dollar in Kürze ablaufen. Daher dürften Gold und andere Edelmetalle 2018/2019 weniger als Inflationsschutz, denn als Krisenversicherung wieder ein deutlicheres Gewicht bekommen.
Produzenten hui – Entwickler noch huier!
Profitieren werden dabei in allererster Linie Goldminenaktien. Und hier zunächst Produzenten, wie etwa Nordic Gold, ein Unternehmen, das aktuell die ehemalige Laiva Mine in Finnland wieder in Produktion bringt und in wenigen Wochen mit der Förderung beginnen wird. Als nächstes werden die Aktien von weit fortgeschrittenen Entwicklungsgesellschaften wie etwa Maple Gold Mines, TerraX Minerals, Treasury Metals oder US Gold Corp. vermehrt Mittelzuflüsse erhalten. Alle diese Unternehmen haben gemein, dass sich ihre Projekte in sicheren Jurisdiktionen wie etwa Kanada oder den USA befinden. Einen überaus großen Hebel auf einen anziehenden Goldpreis haben darüber hinaus so genannte „Mineral Banks“. Es handelt sich dabei um börsennotierte Gesellschaften, die in Zeiten schwacher Edelmetallpreise Projekte mit meist großen Vorkommen zu einem extrem niedrigen Preis kaufen und in besseren Tagen diese wieder mit einem ordentlichen Premium veräußern. Meist erhält das abgebende Unternehmen dabei nicht nur einen fixen Betrag, sondern behält sich gleichzeitig einen bestimmten Prozentsatz an den Projektrechten oder eine so genannte Royalty, also eine prozentuale Abgabe der Einnahmen aus dem geförderten Gold. Die kanadische GoldMining Inc. gehört mit über 20 Millionen Unzen Gold zu dieser Kategorie.
Auch Rohstoffunternehmen zahlen Dividenden!
Ebenfalls zu dieser Gruppe gehört Osisko Gold Royalties. Osisko Gold Royalties hält über 50 Lizenzabgaben (Royalties) wie z.B. eine 5 Prozent NSR Royalty an der Canadian Malartic Mine (Quebec, Kanada) und eine 2.0-3.5 Prozent NSR Royalty an der Éléonore Mine (Quebec, Kanada). Das Unternehmen wirkt – anders als reine Royalty-Gesellschaften – auch als Inkubator bzw. Accelerator für Minengesellschaften in der Explorations- bzw. Entwicklungs- Phase. Ziel ist es, durch die Bereitstellung von Eigenkapital (d.h. eine Beteiligung bis ca. 20 Prozent) und von Expertise (im Management sowie für Geologie und Engineering) die Entwicklung junger Minenunternehmen deutlich zu beschleunigen und damit schneller in den Genuss der vereinbarten Royalty-Zahlungen zu kommen. Gleichzeitig steigt der Wert der Beteiligung in der Regel ebenfalls stark an. Osisko verfügt über eine sehr starke Finanzposition und zahlte bereits in den letzten 16 Quartalen Dividenden an ihre Aktionäre aus.

Sibanye-Stillwater ist einer der größten Gold- und Platin-Produzenten weltweit und zahlt Anlegern eine Sachdividende in Form von Gratisaktien aus. Aktuell arbeitet das Unternehmen an einer Reduzierung seiner Schuldenlast, sodass mittelfristig auch wieder eine Cashdividende ausgezahlt werden kann, wie das bereits einmal der Fall war. Und auch kleinere Produzenten wie Caledonia Mining zahlen ihren Aktionären ansehnliche Dividendenrenditen von über 4 Prozent.

Schwellenländer im Fokus
Viele aufstrebende Nationen wie etwa die Türkei oder auch Argentinien stehen aktuell vor einer hohen Inflation, die es ihnen nahezu unmöglich macht, ihre zumeist in Dollar taxierten Schulden zu tilgen. Gleichzeitig besitzen diese Länder teils große Rohstoff-Vorkommen, die ihnen wertvolle Devisen bescheren könnten – wenn sie denn ausgebeutet werden würden. Daher lohnt sich ein Blick in Schwellenländer besonders. Eines dieser überaus interessanten Projekte ist Bluestone Resources‘ Cerro Blanco-Goldprojekt und das Mita Geothermal-Projekt in Guatemala. Letzteres besitzt bereits eine Lizenz zum Bau und zum Betrieb einer 50 Megawatt-Anlage. Steppe Gold besitzt das ATO Goldprojekt in der Mongolei, das als eines der besten Projekte Asiens gilt. Das ehemalige Management von Aurelian Resources, das 2006 die Mega-Lagerstätte Fruta del Norte im ekuadorianischen Dschungel entdeckte, ist im Moment mit dem Lost Cities Projekt und Aurania Resources auf der Suche nach verschollenen Minen der Inka und Spanier. Wer weitaus stabilere Jurisdiktionen wie etwa Kanada bevorzugt, der wird immer mehr in den nördlichen Provinzen wie etwa Yukon oder Nunavut fündig, wo unter anderem von White Gold und Auryn Resources zuletzt mehrere bedeutende Entdeckungen gemacht wurden.

Es lohnt sich also besonders ein Blick über den Tellerrand der gängigen Rohstoffinvestments hinaus, wenn es darum geht, sich für den nächsten Schwung im Rohstoffsektor zu positionieren.

SRC Rohstoff-REPORT 2019

Bestens informiert und frühzeitig investiert sein, um von den kommenden Boom-Märkten zu profitieren!

Seit beinahe drei Jahren veröffentlicht die Swiss Resource Capital AG (SRC) regelmäßig ihre Rohstoff- Reports, zu aktuellen Themen und Trends. Sie bewies dabei bereits mehrfach das richtige Näschen, wenn es darum geht, künftige Boom-Märkte rechtzeitig zu erkennen und interessierte Leser möglichst vor der großen Masse darüber zu informieren. So startete die SRC Anfang 2016 ihren Lithium-Report, der sich frühzeitig mit dem wichtigsten und namensgebenden Bestandteil der Lithium-Ionen-Batterie beschäftigte und seinen Lesern einen großen Wissensvorsprung verschaffte.

Die SRC Rohstoff-Reports gliedern sich stets in drei Abschnitte. Einen allgemeinen Teil, der dem Leser alle relevanten Informationen zu dem beziehungsweise den Rohstoff(en) inklusive Angebots- und Nachfragesituation, verschafft. Der zweite Part ist ein Interview mit einem Top-Marktexperten, der nicht nur den spezifischen Rohstoff, sondern das ganz große Bild beleuchtet und die wichtigsten Fragen zum Thema beantwortet. Der dritte Teil bildet eine Übersicht über wichtige und aussichtsreiche Börsenwerte aus dem entsprechenden Sektor, inklusive aller Details zu Projekten, Management und Investmentchancen.

Die Tatsache, dass der technische Fortschritt auf der einen und damit verbunden der Rohstoffbedarf auf der anderen Seite ständigen Bewegungen ausgesetzt ist, führte zur Weiterentwicklung der SRC Rohstoff-Reports. So entwickelte sich der ursprüngliche Lithium-Report mittlerweile zu einem Battery Metals Report, der in erster Linie die Rohstoffe Lithium und Kobalt, darüber hinaus aber auch weitere wichtige Bestandteile von Lithium-Ionen-Akkus, wie Nickel, Kupfer, Graphit und Seltene Erden betrachtet.

Neben einem zweiten Report, der sich mit der kommenden Nachfrageverschärfung bei Uran auseinandersetzt und genau beleuchtet, welche Uran-Werte davon profitieren werden und welche nicht, wird auch der aktuelle Silber-Report eine Veränderung erfahren und zu einem Edelmetall-Report weiterentwickelt. Damit erhält der Leser einen noch umfassenderen Einblick in die Welt der Edelmetalle und eine Übersicht über ausgewählte Top-Edelmetall-Aktien.

Anfang 2019 wird die SRC AG mit einem vierten Report die Welt der Soft-Commodities betreten und dabei einen Trend beleuchten, der gerade erst so richtig ins Laufen kommt. Die aktuellen Ausgaben der SRC-Reports finden sich hier: www.resource-capital.ch/de/reports.html.