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„Alternative Fakten“

Das Unwort des Jahres 2017 ist dieses Jahr nicht ein Wort, es sind zwei: „Alternative Fakten“. Diesen Begriff gibt es seit der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten. Laut der deutschen Jury wurde es zum Unwort ernannt, um davor zu warnen, dass Falschbehauptungen salonfähig werden.

„Alternative Fakten“ steht für die sich ausbreitende Praxis, den Austausch von Argumenten auf Faktenbasis durch nicht belegbare Behauptungen zu ersetzen, die dann mit einer Bezeichnung wie „alternative Fakten“ als legitim gekennzeichnet werden.

Seit 1991 wird jedes Jahr ein Begriff gekürt, der gegen das Prinzip der Menschenwürde oder gegen Prinzipien der Demokratie verstößt, weil er „einzelne gesellschaftliche Gruppen diskriminiert“ oder „euphemistisch, verschleiernd oder gar irreführend“ ist. 2016 war es „Volksverräter“, 2015 „Gutmensch“.

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